Forderung der Dithmarscher SPD im Kreistag beschlossen: Stärkung der Grünen Energie samt des Wasserstoffes


Kreis Dithmarschen soll die Nummer 1 beim Wasserstoff im Norden werden

Auf Vorschlag der SPD Kreistagsfraktion wurde gefordert, dass der Kreis Dithmarschen die positive Entwicklung der Region Heide / Westküste, insbesondere in Sachen Wasserstoff / Decarbonisierung, tatkräftig unterstützen soll.

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Dies ist aber kein Alleingang der SPD.

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Vielmehr haben sich die Kreistagsfraktionen der SPD, der CDU, der FDP und DIE LINKE für einen gemeinsamen Antrag zusammengetan, um den Kreis Dithmarschen überregional als Zentrum der Schleswig-holsteinischen Wasserstoffstrategie und als Teil der regionalen Energiewende der Westküste zu positionieren.

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E i n i g k e i t      m a c h t      s t a r k.

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Die Verwaltung wird beauftragt, den Aufbau einer nachhaltigen Wasserstoffwirtschaft als zukunftsorientiertes Wirtschaftsfeld, sowie die Entwicklung einer nachhaltigen Energieversorgung im Rahmen einer integrierten Energiewende zu unterstützen und in Ergänzung der nationalen, der norddeutschen und der Wasserstoffstrategie des Landes Schleswig-Holstein, eine eigene Wasserstoffstrategie zum Aufbau einer Wasserstoffwirtschaft, auf Basis erneuerbarer Energien für den Kreis Dithmarschen zu erstellen. Um dabei die möglichen Potentiale im Hinblick auf die Wertschöpfung für unseren Kreis, sowie die Verbesserung der lokalen Wirtschaftssituation schnell und nachhaltig zu entwickeln, sollten folgende Punkte berücksichtigt werden:

1. Der Kreis Dithmarschen soll sich engagiert im Land als führender Entwickler und Partner in der schleswig-holsteinischen Wasserstoffstrategie positionieren und maßgeblich als Anwender der Wasserstofftechnologie auftreten.

2. Die notwendigen Infrastrukturmaßnahmen für den Wirtschaftsraum Dithmarschen/Westküste zu entwickeln und aktiv zu unterstützen. Beispielhaft können hier genannt werden: Ausschreibung von wasserstoffbetriebenen und damit emissionsfreien Bussen im ÖPNV, bei den Fahrzeugen der Abfallwirtschaft oder den Fuhrpark des Kreises, sowie die Nutzung einer entsprechenden Energieversorgung in den eigenen Liegenschaften. Anschluss des Kreisgebäudes an das Energieversorgungssystem im Projekt QUARREE100. Weitere Projekte können über den „Energiewendebaukasten“ ENTREE100 aufgenommen und umgesetzt werden.

3. Auch soll ein Plan für eine umfassende regionale/überregionale Öffentlichkeitsarbeit erstellt werden, sowohl im Wirtschaftsraum als auch in der breiten Öffentlichkeit. Dazu gehört, dass der Kreis seine Mitarbeiter*innen hinsichtlich Planung und Genehmigung von Wasserstofferzeugungsanlagen sowie Wasserstoffinfrastrukturanlagen umgehend nachhaltig schult, um Anfragen und Genehmigungsprozesse optimieren zu können.

4. Schließlich soll zu diesem Thema die Perspektive der EU-Kommission, sowie die Expertise von Entwicklungsagentur Heide und dem an der FHW ansässigen Institut für die Transformation des Energiesystems (ITE) eingeholt und durch sie weitere Fördermittel eingeworben werden.